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Bandeln - Bänder flechten und weben
Gewebt oder geflochten waren und sind sie in allen Kulturen der Welt ein wichtiges Element der Kleidung.
Auch im bäuerlichen Alltag waren Bänder aus Leinen und Wolle nicht wegzudenken. Als Schmuckborten am Dirndl oder als Haarband genauso wie zum Schnüren, Binden und Halten von Arbeitskleidung, Mehlsäcken und störrischen Tieren.
Heute sind sie ein nachhaltiger Ersatz zum Wegwerfplastik. Wir werden uns an diesen Tagen nicht nur mit der Geschichte und reichen Traditionen der verschiedenen Bänder befassen, sondern auch unsere ganz eigenen Bänderkreationen herstellen.
Dabei reisen wir durch die Zeit und rund um die Welt. Diagonalflechten aus der späten Steinzeit wird uns ebenso begegnen wie das Schlaufenflechten aus dem Mittelalter. Einfache Webtechniken wie das Kammweben aus Skandinavien und Peru und das kabulische Weben entführen uns schon in das weite Feld von Kette und Schuss.
Alle Techniken sind ohne große Webgeräte möglich und wie die Menschen auch einfach mobil. Mitzubringen sind auch etwas Geduld und die Bereitschaft sich auf das Tun mit den Fingern einzulassen.